Forschungszulagengesetz (FZulG)

Mit dem Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) will der Bund alle Unternehmen erreichen, die neue Produkte, Verfahren und technische Dienstleistungen entwickeln und dabei nicht auf bestehende Instrumente der Projektförderung zurückgreifen. Darüber hinaus soll das FZulG bis dato ungenutzte Innovationspotential aktivieren und den Anteil innovativer Unternehmen nachhaltig erhöhen.

Das Forschungszulagengesetz kurz erklärt

Im folgenden Video wird die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung kurz erklärt. Zum Starten und Stoppen klicken Sie bitte auf das Video.

Das Forschungszulagengesetz auf den Punkt gebracht

  • anspruchsberechtigt sind alle in Deutschland steuerpflichtigen Unternehmen, unabhängig von deren Größe oder der Branche
  • die Höhe der Forschungszulage (FZul) beträgt 25% der im Wirtschaftsjahr entstandenen förderfähigen Aufwendungen bis max. 2 Mio. EUR bzw. temporär 4 Mio. EUR im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets
  • die FZul kann nach Abschluss des Wirtschaftsjahrs jederzeit beim zuständigen Finanzamt beantragt werden
  • die FZul kann neben anderen Förderungen gewährt werden – es besteht aber ein Kumulierungsverbot
  • Grundlage für die Beantragung und Festsetzung der FZul ist ein positiver Bescheid der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ – www.bescheinigung-forschungszulage.de), dass es sich bei dem Vorhaben um ein FuE-Projekt handelt
  • FuE-Vorhaben sind begünstigt in den Kategorien Grundlagenforschung, industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung
  • FuE-Vorhaben können als eigenbetriebliche Forschung, reine Auftragsforschung oder Kooperation durchgeführt werden
  • förderfähig sind alle FuE-Vorhaben, die ab dem 2.1.2020 (Stichtag) oder später begonnen wurden

Wie können wir Ihnen helfen?

Haben Sie Fragen zum Forschungszulagengesetz oder benötigen Sie Unterstützung? Nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf (0331-7044470; info@atene-gmbh.de), wir unterstützen Sie gern.




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