Corona-Überbrückungshilfe

Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Programm “Überbrückungshilfe” für kleine und mittelständische Unternehmen gestartet, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten. Ziel ist es, Unternehmen aus den Branchen, die unmittelbar oder mittelbar durch Corona-bedingte Auflagen oder Schließungen betroffen sind, für die Monate Juni, Juli und August 2020 eine weitergehende Liquiditätshilfe zu gewähren und dadurch zu ihrer Existenzsicherung beizutragen.

Gefördert werden Fixkosten (z.B. Miete, Nebenkosten, Versicherungen, …), wenn das antragstellende Unternehmen für die Monate April und Mai 2020 einen Umsatzeinbruch von mindestens 60% gegenüber dem Vorjahreszeitraum nachweisen kann. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate (Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten max. 9.000 Euro; bis zu zehn Beschäftigten max. 15.000 Euro für drei Monate).

Der Nachweis des anspruchsbegründenden Umsatzeinbruchs und der erstattungsfähigen Fixkosten erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe (Antragstellung) sind die Antragsvoraussetzungen und die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten mit Hilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers glaubhaft zu machen. In der zweiten Stufe (nachträglicher Nachweis) sind diese mit Hilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers zu belegen.

Die Anträge müssen bis zum 31.08.2020 gestellt werden.

Quelle: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

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