Erfolgsbeispiel: Entwicklung eines serientauglichen pneumatischen Rührwerks (eco-Series)

Die PTM mechatronics GmbH hat in 2018 die Entwicklung eines serientauglichen pneumatischen Rührwerks mit Anschlussblock und Zonentrennflansch für den Betrieb in ATEX Zone 0 abgeschlossen. PTM bietet seitdem ein Rundum-Sorglos-Paket für sämtliche Anwendungen in der Rührwerkstechnik. Das Rührwerk wurde auf vielen Messen und Fachkongressen vorgestellt und hat hohen Zuspruch erfahren. Durch seine klaren, prägnanten Formen, fließenden Oberflächen, funktionalen Details und seine individuelle Farbgestaltung konnte PTM mit der GENERATION 2.19 den Red Dot Design Award 2019 gewinnen.

Begleitung durch die ATeNe GmbH

Nach der ersten Kontaktaufnahme zu PTM auf der Hannovermesse 2016 folgten weitere Gespräche und ATeNe wurde schließlich zur Vorbereitung des Projektes mit der Beratung betraut. Zum Gegenstand der Beratung zählte neben der Technologiebewertung sowie der Analyse der Lösungsansätze und Risiken auch die Erarbeitung eines umfassenden Realisierungskonzeptes.

„Mit Unterstützung von ATeNe konnte PTM für das Projekt erfolgreich eine Bundesförderung über das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ erreichen. ATeNe stand uns auch während des Projektes bei Fragen zur Seite und hat uns bis zum Projektabschluss betreut. Das realisierte FuE-Projekt war ein voller Erfolg für PTM, da uns mit der eco-Series der Einstieg in die Rührwerkstechnik gelungen ist.

Carsten Angermeyer (Geschäftsführer PTM)

Das Entwicklungsprojekt

Das FuE-Projekt wurde über einen Zeitraum von 19 Monaten bearbeitet. Bei der Neuentwicklung der eco-Series musste PTM zunächst die Änderungen der neuen ATEX-Produktrichtlinie 2014/34/EU aufgreifen, damit der Einsatz des Produktes in explosionsgefährdeten Bereichen langfristig sichergestellt ist. Ein neues Motorschutzkonzept sollte realisiert werden, indem die neuen Druckluftmotoren und damit das Rührwerk mit einer Drehzahl- und Überdruckbegrenzung ausgestattet wird. Dies soll zu einem geringeren Bauteilverschleiß im Motor und somit einer höheren Standzeit der Motoren führen. Die eco-Series verfügt über einen großen Regelbereich für Drehzahlen von 30 bis 300 U/min und erfüllt das gesteckte Ziel einer Drehzahl- und Überdruckbegrenzung. Das integrierte Überdruckventil sichert den Motor vor unbedacht fehlerhaftem Einsatz und Hochleistungsschalldämpfer reduzieren die Lärmemission auf ein Minimum. Es wurde eine neue Motorbaugröße entwickelt, die für Rührwerke in IBC Containern mit einem Volumen von bis zu 1000 Litern ausgelegt ist.

Über PTM mechatronics

Die PTM mechatronics GmbH ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen im Großraum München und entwickelt, produziert und vertreibt international seit mehr als 30 Jahren Produkte in den Bereichen Druckluftmotoren, Rührwerkstechnik, Greifsysteme und Antriebstechnik. Besonderes Produktmerkmal ist die enorme Energieeffizienz.

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go-Inno Praxisbeispiel: Comde-Derenda GmbH

Die ATeNe GmbH hat als gelistetes Beratungsunternehmen die Comde-Derenda GmbH im Rahmen des Förderprogramms „BMWi-Beratungsgutscheine (go-Inno)” bei der Vorbereitung eines Projekts zur Entwicklung eines Subminiatur-Sensors zur Überwachung von Hochspannungsanlagen beraten. Mit dem Gutschein können 50 Prozent der Ausgaben für externe Beratungsleistungen abgedeckt werden. Im Rahmen der geförderten Beratung wurden die geplante Technologie im Vergleich zu […]

go-Inno Praxisbeispiel: PECHTL CNC Frästechnik GmbH

Die ATeNe GmbH hat als gelistetes Beratungsunternehmen die PECHTL CNC Frästechnik GmbH im Rahmen des Förderprogramms „BMWi-Beratungsgutscheine (go-Inno)” bei der Vorbereitung eines Projekts zur Entwicklung einer Fräs-/Tieflochbohrmaschine für den effizienteren Werkzeugbau beraten.

Mit dem Gutschein können 50 Prozent der Ausgaben für externe Beratungsleistungen abgedeckt werden. Im Rahmen der geförderten Beratung wurden die geplante Technologie im Vergleich zu international existierenden Prinzipien und Patenten bewertet, eine Risikoanalyse unter Beachtung der anlagentechnischen Voraussetzungen im Unternehmen durchgeführt und ein detailliertes Realisierungskonzept inklusive der Suche und Vermittlung von technologischen Kooperationspartnern erarbeitet. Durch die Beratung konnte das Unternehmen seine Entscheidung für die Entwicklung der Innovation auf einer fundierten Grundlage treffen und so die Realisierungschancen erhöhen bzw. die damit einhergehenden Risiken vermindern.

Haben Sie Fragen zum Förderprogramm? Möchten Sie eine erste Einschätzung, ob Ihr Vorhaben förderfähig wäre? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, die Mitarbeiter der ATeNe beraten Sie gern.

Mehr unter: Praxisbeispiel go-innovativ 18 – Effizienter Werkzeugbau

Quelle: www.innovation-beratung-foerderung.de


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Fallbeispiel: Wägesystem zur Feinstaubmessung

Die Firma Comde-Derenda hat mit dem Wägesystem AWS 1 ein genaues und vollautomatisches Gerät zur Messung des Feinstaubaufkommens entwickelt. Dieses erfasst und dokumentiert den Feinstaub der Außenluft gemäß DIN EN 12341 (PM10) und DIN EN 14907 (PM2,5), welcher mit Filtergeräten und Probenahmesystemen auf Filtern gesammelt wurde.

Aufgrund seines automatisierten Ablaufs zeichnet sich das AWS 1 durch einen stark verminderten personellen Aufwand und ein damit verbundenes deutlich längeres Wartungsintervall aus. Des Weiteren wird die Dokumentation und Auswertung der erhaltenen Daten durch einen integrierten RFID-Chip erheblich vereinfacht.

Begleitung durch die ATeNe GmbH

Die Firma Comde-Derenda konnte für dieses Vorhaben Fördermittel im Rahmen des Programmes „Forschung und Entwicklung von KMU“ der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) in Anspruch nehmen. Die ATeNe GmbH hat das Unternehmen von der Antragsstellung über den Durchführungszeitraum bis hin zum Abschluss aller Verwendungsnachweisprüfungen begleitet.

“Die ATeNe GmbH unterstützt uns bereits seit vielen Jahren bei der Verwirklichung unserer Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Durch die enge Zusammenarbeit konnten wir eine erhebliche Entlastung unserer Angestellten in allen Aufgabenbereichen verzeichnen. Egal, ob es sich dabei um Administration oder Entwicklung handelte, die ATeNe GmbH stand uns jederzeit in allen Fragen als kompetenter Partner zur Seite.“
Norbert Derenda, Geschäftsführer der Comde-Derenda GmbH

Das Entwicklungsprojekt

Im Rahmen eines durchgeführten FuE-Projektes wurde ein innovatives, autarkes sowie wartungsarmes Feinstaubwäge- und Auswertungssystem entwickelt. Auf Grund verschiedener europäischer Richtlinien muss die Feinstaubbelastung der Außenluft gemessen werden. Hierzu werden überwiegend Referenzgeräte (Low Volume Sampler) eingesetzt, welche die zu messende feinstaubbelastete Luft mit Hilfe einer Vakuumpumpe ansaugen, durch Trennstufen (Impaktoren) in seiner Größe fraktionieren und diese dadurch gewonnenen Staubpartikel auf einem Filter ablegen.

Die Erfassung der Staubkonzentration des gesammelten Staubes erfolgt bisher durch manuelle Wägung in einem externen Labor. Zur diskontinuierlichen Erfassung und Dauerüberwachung der Staubkonzentration werden meist Filterwechseleinheiten verwendet, welche die einzelnen über einen definierten Zeitraum beaufschlagten Filter automatisch in einem Magazin ablegen und die Sammler jeweils mit einem neuen Filter bestücken. Dadurch kann über eine relativ lange Zeit Staub für eine danach folgende Bewertung gesammelt werden.

Das automatische Wägesystem AWS-1 für Filter mit einem Durchmesser von 47 mm, wie sie in Low-Volume – und Medium-Volume Samplern verwendet werden, wurde für die Erfassung und Dokumentation der Feinstaubkonzentration der Außenluft entwickelt. Die Filter werden sowohl vor dem Sammelzyklus als auch danach bei einer festgelegten Temperatur und definierten relativen Luftfeuchtigkeit über einen wählbaren Zeitraum konditioniert. Aus der Differenz des Gewichtes zwischen beladenen und unbeladenen Filtern und Berücksichtigung der Gesamtluftmenge während der Sammelzeit ergibt sich die Staubkonzentration in μg/m³.

Über die Comde-Derenda GmbH

Das Unternehmen kombiniert detaillierte Branchenkenntnisse und technisches Know-how mit einem hohen Innovationsgrad. Dadurch konnte sich die Comde-Derenda GmbH nachhaltig als Technologieführer im Segment Feinstaubmesstechnik (Luftreinhaltung) im Markt platzieren. Die Comde-Derenda GmbH ist seit Jahrzehnten im europäischen Markt für Staubsammel- und Staubmesstechnik aktiv. Des Weiteren ist das Unternehmen in den internationalen Gremien zur Erarbeitung der Feinstaub-Richtlinien aktiv.

In den letzten Jahren wurde die Produktpalette der Feinstaubmesstechnik durch innovative Komponenten stetig erweitert. Dazu gehören der Röntgendiffraktometer XRD, das Photometer APM-2 zur Bereitstellung von Echtzeitmessdaten der Staubkonzentration sowie eine Sartorius Ultramikrowaage. Zudem wurden ein Handlingsystem und ein innovatives Probenträgersystem in Turmbauweise speziell für das AWS-1 entwickelt.

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Fallbeispiel: SP 501 – Fahrsimulator für Gabelstapler

Von der BESTSIM GmbH wurde ein sehr flexibler und modularer Trainingssimulator für Gabelstapler und Flurförderzeuge entwickelt, der aufgrund seiner realitätsnahen Fahrphysik und insbesondere der realitätsnahen Behälter- und Ladungsphysik ein softwarebezogenes Training erlaubt, wie es in diesem Umfang bisher nicht möglich war.

Das System kann durch den modularen Aufbau mobil oder als Festinstallation betrieben werden. Ob 3-, 4-, oder 5-seitige CAVE-Projektion, ob mit oder ohne Bewegungssystem, ob mit einem oder 5 Modulen, ob in virtueller Umgebung oder im 3D-Nachbau des eigenen Unternehmens – all diese Optionen können vom Nutzer gewählt und individuell angepasst werden.

Begleitung durch ATeNe

Die Bestsim GmbH konnte für dieses Projekt auf eine Förderung des Landes Brandenburg zurückgreifen. Die ATeNe GmbH hat das Unternehmen von der Antragstellung über den Durchführungszeitraum bis zum Abschluss aller Verwendungsnachweisprüfungen begleitet.

„Durch die Beratungsleistung der ATeNe GmbH wurden wir an die Fördermöglichkeiten für Technologieprojekte auf Bundes- und Landesebene herangeführt und konnten so in der Vergangenheit bereits mehrfach Projekte erfolgreich umsetzen.“

Andreas Seefried, Geschäftsführer der BESTSIM GmbH

Das Entwicklungsprojekt

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut (IGD) in Rostock wurde eine Physik-Engine entwickelt, die dynamisches Fahrverhalten sowie eine reale Behälterphysik ermöglicht. Dabei lag der Fokus neben der Simulation der Fahrzeuge auf der Interaktion mit deren Umgebung. Basierend auf der Physik-Engine wurde eine grundlegende Fahrphysik für alle Fahrzeuge (Module) entwickelt, die im späteren Verlauf flexibel angepasst werden kann. Aus verschiedenen, fahrzeugspezifischen Parametern (entsprechen realen Fahrzeugdaten), die bei der Modulentwicklung festgelegt wurden, berechnet die Software Fahreigenschaften und Fahrverhalten als Ergebnis der Parametrisierung (z.B.: Bremsweg, Kippverhalten, Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit …).

Über die BESTSIM GmbH

Die BESTSIM GmbH entwickelt und produziert seit mehreren Jahren zum Verkauf oder zur Vermietung bestimmte hochwertige Fahrsimulatoren. Als professioneller Partner berät und unterstützt das Unternehmen seine Kunden von der Idee bis zur Umsetzung.

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