Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands

Im Westen Deutschlands haben Unwetter Mitte Juli 2021 große Zerstörung hinterlassen. Der Verein “Aktion Deutschland Hilft”, ein Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, ist vor Ort und leistet den betroffenen Menschen Nothilfe, die ihr Zuhause in den Fluten verloren haben. Die ATeNe GmbH unterstützt die Arbeit der Rettungskräfte finanziell. Helfen auch Sie mit einer Onlinespende unter https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/spenden/spenden/.

GRW-Fördergebiete neu festgelegt

Laut Bundeswirtschaftsministerium wurde die Gebietskarte für die Förderung strukturschwacher Regionen in Deutschland für die Jahre 2022 bis 2027 neu festgelegt. Damit wurden die neuen Rahmenbedingungen für die Regionalförderung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie für zahlreiche weitere Förderprogramme festgelegt.

Der Entwurf der neuen Fördergebietskarte, der noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Europäische Kommission steht, weist zahlreiche Veränderungen in der Einstufung in C-, D- oder Nicht-Fördergebiete auf. Für den Osten Deutschlands hat dies beispielweise zur Folge, dass die bisher besser gestellte Grenzregion zu Polen auf ein C-Fördergebiet herabgestuft wird. Zahlreiche Regionen, wie das Berliner Umland, der Raum Leipzig-Dresden sowie der Raum um Erfurt werden auf ein D-Fördergebiet herabgestuft. Teile Berlins sowie Potsdam werden zum Nicht-Fördergebiet erklärt. Im Westen Deutschlands erhalten hingegen einige Landkreise künftig durch die Einstufung als D-Fördergebiet die Möglichkeit, Fördermittel in Anspruch zu nehmen.

Die Neueinstufung der einzelnen Regionen wird voraussichtlich dazu führen, dass die Förderquote in zahlreichen Landes- und Bundesprogrammen (GRW, ZIM) ab 2022 geringer ausfällt oder kein Anspruch auf Förderung mehr besteht (z.B. GRW-Förderung in Potsdam und Teilen Berlins).

Link: Entwurf der GRW-Fördergebietskarte 2022 – 2027

Verlängerung der Förderrichtlinien in Brandenburg

Die Richtlinien zu folgenden Förderprogrammen des Landes Brandenburgs wurden über das Jahr 2020 hinaus verlängert:
– Brandenburgischer Innovationsgutschein (BIG) – bis 31.12.2023
– Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (ProFIT Brandenburg) – bis 31.12.2022

Quellen: Bekanntmachung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg (pdf)

Digitalprämie Berlin

Das Land Berlin hat das Wirtschaftsförderprogramm „Digitalprämie Berlin“ aufgesetzt und unterstützt damit aktiv den laufenden Digitalisierungsprozess des Berliner Mittelstands. Es werden Direktzuschüsse von bis zu 17.000 € für konkrete Digitalisierungs­vorhaben gewährt. Eine Antragstellung wird voraussichtlich ab dem 02. November möglich sein. Antragsberechtigt sind hauptberuflich tätige Berliner Soloselbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten.

Quelle: www.berlin.de

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Corona-Überbrückungshilfe

Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Programm “Überbrückungshilfe” für kleine und mittelständische Unternehmen gestartet, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten. Ziel ist es, Unternehmen aus den Branchen, die unmittelbar oder mittelbar durch Corona-bedingte Auflagen oder Schließungen betroffen sind, für die Monate Juni, Juli und August 2020 eine weitergehende Liquiditätshilfe zu gewähren und dadurch zu ihrer Existenzsicherung beizutragen.

Gefördert werden Fixkosten (z.B. Miete, Nebenkosten, Versicherungen, …), wenn das antragstellende Unternehmen für die Monate April und Mai 2020 einen Umsatzeinbruch von mindestens 60% gegenüber dem Vorjahreszeitraum nachweisen kann. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate (Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten max. 9.000 Euro; bis zu zehn Beschäftigten max. 15.000 Euro für drei Monate).

Der Nachweis des anspruchsbegründenden Umsatzeinbruchs und der erstattungsfähigen Fixkosten erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe (Antragstellung) sind die Antragsvoraussetzungen und die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten mit Hilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers glaubhaft zu machen. In der zweiten Stufe (nachträglicher Nachweis) sind diese mit Hilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers zu belegen.

Die Anträge müssen bis zum 31.08.2020 gestellt werden.

Quelle: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de


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Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Das Bundeskabinett hat die Eckpunkte für ein Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen.

Für die Unterstützung von Ausbildungsbetrieben sowie ausbildenden Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen und deren Auszubildenden stellt die Bundesregierung in den Jahren 2020 und 2021 bis zu 500 Millionen Euro bereit. Das Maßnahmenpaket richtet sich an KMU mit bis zu 249 Beschäftigten, die durch die COVID-19-Krise betroffen sind. Sie sollen zeitlich befristet im Ausbildungsjahr 2020/21 Unterstützung erhalten, damit sie ihre Ausbildung aufrechterhalten und junge Menschen ihre Ausbildung fortsetzen und erfolgreich abschließen können.

Anträge auf Förderung sind voraussichtlich bei der für das jeweilige Unternehmen örtlich zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen.

Quelle: www.aus-und-weiterbildungsallianz.de


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Neue DIN SPEC 91415

Die ATeNe GmbH hat an der Erarbeitung der DIN SPEC 91415 – eines Leitfadens für die Beratung zur Realisierung innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen im Forschungs- und Entwicklungsprozess in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) – mitgewirkt.

Ziel dieses Dokumentes ist es, Besonderheiten von Innovationsprozessen in KMU und Konsequenzen für die Beratung aufzugreifen und in Empfehlungen für die Ausgestaltung und Qualitätssicherung in der Beratung umzusetzen. Das Dokument kann als PDF-Version kostenlos auf den Seiten des Beuth-Verlages heruntergeladen werden.

Quelle: www.beuth.de


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1000. „Brandenburgischer Innovationsgutschein“ (BIG)

Der 1000. „Brandenburgische Innovationsgutschein“ (BIG) ging 2019 an die Dr. Schiller Walz- und Werkzeugtechnik GmbH in Luckenwalde.

Das Unternehmen plant, die komplette Digitalisierung seiner
internen Prozesse umzusetzen. Angefangen bei der Auftragsabwicklung, über die
Produktion bis hin zum Vertrieb sollen künftig sämtliche Prozesse digital
erfolgen.

Laut Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach wird
der „Brandenburgische Innovationsgutschein“ durch die Unternehmen gut angenommen.
Tillmann Stenger, Vorstandsvorsitzender der Brandenburger Förderbank ILB,
ermuntert die Unternehmerinnen und Unternehmer in Brandenburg, das Förderangebot
zu nutzen.

Wir freuen uns, die Dr. Schiller Walz- und Werkzeugtechnik GmbH bei ihrem Vorhaben zu begleiten.  Sollten Sie Fragen zum Förderprogramm “Brandenburgischer Innovationsgutschein” (BIG) haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

Quelle: www.ilb.de


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Neue ZIM-Richtlinie veröffentlicht

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die neue Richtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) veröffentlicht.

Künftig sollen innovative Mittelständler noch besser und passgenauer gefördert werden. Insbesondere kleine Unternehmen aus allen strukturschwachen Regionen profitieren von erhöhten Fördersätzen von bis zu 60%. Neu ist die Förderung von Durchführbarkeitsstudien im Vorfeld eines geplanten FuE-Projekts, die mit bis zu 70% bezuschusst werden. Die förderfähigen Projektkosten wurden bei Einzelprojekten von bisher 380.000 EUR auf 550.000 EUR und bei Kooperationsprojekten auf 450.000 EUR erhöht. Die zuwendungsfähigen Kosten der Durchführbarkeitsstudien können bis zu 200.000 EUR betragen.

Sollten Sie Fragen zur neuen ZIM-Richtlinie haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

Quelle: www.bmwi.de


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Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung seit 01.01.2020 in Kraft

Zum 1. Januar 2020 wird eine steuerliche Forschungszulage eingeführt, die unabhängig von der jeweiligen Gewinnsituation von allen berechtigten Unternehmen in Anspruch genommen werden kann.

Die steuerliche Förderung tritt dabei neben die gut ausgebaute Projektförderlandschaft und soll den Investitionsstandort Deutschland stärken und die Forschungsaktivitäten insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen anregen. Die Förderung bezieht sich auf Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den Kategorien Grundlagenforschung, industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung und bemisst sich an den Lohnaufwendungen für forschendes Personal sowie an den Auftragskosten bei in Auftrag gegebenen Vorhaben. Zudem können auch Aufwendungen des selbstforschenden Unternehmers berücksichtigt werden.  

Die Förderung erfolgt in Form einer Forschungszulage und beträgt 25 Prozent einer maximalen Bemessungsgrundlage von 2 Mio. Euro. Die Forschungszulage wird auf die nächste Steuerfestsetzung angerechnet und ausgezahlt, soweit sie die festgesetzte Steuer übersteigt. Auf die Forschungszulage besteht – bei Vorliegen aller Voraussetzungen – ein Rechtsanspruch.  

Quelle: www.bundesfinanzministerium.de


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