Fallbeispiel: Wägesystem zur Feinstaubmessung

Die Firma Comde-Derenda hat mit dem Wägesystem AWS 1 ein genaues und vollautomatisches Gerät zur Messung des Feinstaubaufkommens entwickelt. Dieses erfasst und dokumentiert den Feinstaub der Außenluft gemäß DIN EN 12341 (PM10) und DIN EN 14907 (PM2,5), welcher mit Filtergeräten und Probenahmesystemen auf Filtern gesammelt wurde.

Aufgrund seines automatisierten Ablaufs zeichnet sich das AWS 1 durch einen stark verminderten personellen Aufwand und ein damit verbundenes deutlich längeres Wartungsintervall aus. Des Weiteren wird die Dokumentation und Auswertung der erhaltenen Daten durch einen integrierten RFID-Chip erheblich vereinfacht.

Begleitung durch die ATeNe GmbH

Die Firma Comde-Derenda konnte für dieses Vorhaben Fördermittel im Rahmen des Programmes „Forschung und Entwicklung von KMU“ der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) in Anspruch nehmen. Die ATeNe GmbH hat das Unternehmen von der Antragsstellung über den Durchführungszeitraum bis hin zum Abschluss aller Verwendungsnachweisprüfungen begleitet.

“Die ATeNe GmbH unterstützt uns bereits seit vielen Jahren bei der Verwirklichung unserer Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Durch die enge Zusammenarbeit konnten wir eine erhebliche Entlastung unserer Angestellten in allen Aufgabenbereichen verzeichnen. Egal, ob es sich dabei um Administration oder Entwicklung handelte, die ATeNe GmbH stand uns jederzeit in allen Fragen als kompetenter Partner zur Seite.“
Norbert Derenda, Geschäftsführer der Comde-Derenda GmbH

Das Entwicklungsprojekt

Im Rahmen eines durchgeführten FuE-Projektes wurde ein innovatives, autarkes sowie wartungsarmes Feinstaubwäge- und Auswertungssystem entwickelt. Auf Grund verschiedener europäischer Richtlinien muss die Feinstaubbelastung der Außenluft gemessen werden. Hierzu werden überwiegend Referenzgeräte (Low Volume Sampler) eingesetzt, welche die zu messende feinstaubbelastete Luft mit Hilfe einer Vakuumpumpe ansaugen, durch Trennstufen (Impaktoren) in seiner Größe fraktionieren und diese dadurch gewonnenen Staubpartikel auf einem Filter ablegen.

Die Erfassung der Staubkonzentration des gesammelten Staubes erfolgt bisher durch manuelle Wägung in einem externen Labor. Zur diskontinuierlichen Erfassung und Dauerüberwachung der Staubkonzentration werden meist Filterwechseleinheiten verwendet, welche die einzelnen über einen definierten Zeitraum beaufschlagten Filter automatisch in einem Magazin ablegen und die Sammler jeweils mit einem neuen Filter bestücken. Dadurch kann über eine relativ lange Zeit Staub für eine danach folgende Bewertung gesammelt werden.

Das automatische Wägesystem AWS-1 für Filter mit einem Durchmesser von 47 mm, wie sie in Low-Volume – und Medium-Volume Samplern verwendet werden, wurde für die Erfassung und Dokumentation der Feinstaubkonzentration der Außenluft entwickelt. Die Filter werden sowohl vor dem Sammelzyklus als auch danach bei einer festgelegten Temperatur und definierten relativen Luftfeuchtigkeit über einen wählbaren Zeitraum konditioniert. Aus der Differenz des Gewichtes zwischen beladenen und unbeladenen Filtern und Berücksichtigung der Gesamtluftmenge während der Sammelzeit ergibt sich die Staubkonzentration in μg/m³.

Über die Comde-Derenda GmbH

Das Unternehmen kombiniert detaillierte Branchenkenntnisse und technisches Know-how mit einem hohen Innovationsgrad. Dadurch konnte sich die Comde-Derenda GmbH nachhaltig als Technologieführer im Segment Feinstaubmesstechnik (Luftreinhaltung) im Markt platzieren. Die Comde-Derenda GmbH ist seit Jahrzehnten im europäischen Markt für Staubsammel- und Staubmesstechnik aktiv. Des Weiteren ist das Unternehmen in den internationalen Gremien zur Erarbeitung der Feinstaub-Richtlinien aktiv.

In den letzten Jahren wurde die Produktpalette der Feinstaubmesstechnik durch innovative Komponenten stetig erweitert. Dazu gehören der Röntgendiffraktometer XRD, das Photometer APM-2 zur Bereitstellung von Echtzeitmessdaten der Staubkonzentration sowie eine Sartorius Ultramikrowaage. Zudem wurden ein Handlingsystem und ein innovatives Probenträgersystem in Turmbauweise speziell für das AWS-1 entwickelt.

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Fallbeispiel: SP 501 – Fahrsimulator für Gabelstapler

Von der BESTSIM GmbH wurde ein sehr flexibler und modularer Trainingssimulator für Gabelstapler und Flurförderzeuge entwickelt, der aufgrund seiner realitätsnahen Fahrphysik und insbesondere der realitätsnahen Behälter- und Ladungsphysik ein softwarebezogenes Training erlaubt, wie es in diesem Umfang bisher nicht möglich war.

Das System kann durch den modularen Aufbau mobil oder als Festinstallation betrieben werden. Ob 3-, 4-, oder 5-seitige CAVE-Projektion, ob mit oder ohne Bewegungssystem, ob mit einem oder 5 Modulen, ob in virtueller Umgebung oder im 3D-Nachbau des eigenen Unternehmens – all diese Optionen können vom Nutzer gewählt und individuell angepasst werden.

Begleitung durch ATeNe

Die Bestsim GmbH konnte für dieses Projekt auf eine Förderung des Landes Brandenburg zurückgreifen. Die ATeNe GmbH hat das Unternehmen von der Antragstellung über den Durchführungszeitraum bis zum Abschluss aller Verwendungsnachweisprüfungen begleitet.

„Durch die Beratungsleistung der ATeNe GmbH wurden wir an die Fördermöglichkeiten für Technologieprojekte auf Bundes- und Landesebene herangeführt und konnten so in der Vergangenheit bereits mehrfach Projekte erfolgreich umsetzen.“

Andreas Seefried, Geschäftsführer der BESTSIM GmbH

Das Entwicklungsprojekt

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut (IGD) in Rostock wurde eine Physik-Engine entwickelt, die dynamisches Fahrverhalten sowie eine reale Behälterphysik ermöglicht. Dabei lag der Fokus neben der Simulation der Fahrzeuge auf der Interaktion mit deren Umgebung. Basierend auf der Physik-Engine wurde eine grundlegende Fahrphysik für alle Fahrzeuge (Module) entwickelt, die im späteren Verlauf flexibel angepasst werden kann. Aus verschiedenen, fahrzeugspezifischen Parametern (entsprechen realen Fahrzeugdaten), die bei der Modulentwicklung festgelegt wurden, berechnet die Software Fahreigenschaften und Fahrverhalten als Ergebnis der Parametrisierung (z.B.: Bremsweg, Kippverhalten, Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit …).

Über die BESTSIM GmbH

Die BESTSIM GmbH entwickelt und produziert seit mehreren Jahren zum Verkauf oder zur Vermietung bestimmte hochwertige Fahrsimulatoren. Als professioneller Partner berät und unterstützt das Unternehmen seine Kunden von der Idee bis zur Umsetzung.

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